Category Archives: #AUTRICHE

Unbekannter Photograph – (#Graz #Andritz) Schnellzug in der #Raach mit #Kanzel – 1912

„Schnellzug in der Raach mit Kanzel – 1912“

Klettersteig Andritz-Weinzödl
An der Kanzel
Andritz
8046 Graz

https://goo.gl/maps/C5Vt2fQVGhbjrnmt8

https://de.wikipedia.org/wiki/Kanzelkogel

Kanzel(kogel)

Kanzelkogel 08
Deutsch: Blick vom Jungfernsprung bei der Ruine Gösting über das Murtal zum Kanzelkogel
Clemens Stockner, 2018

Der Kanzelkogel (kurz Kanzel) ist ein ursprünglich 615 m ü. A. hoher Hügel im Grazer Bergland im österreichischen Bundesland Steiermark.

Der seit Jahrzehnten vom Kalkabbau geprägte Berg nahe der Landeshauptstadt Graz ist als Fundort umfassender kupferzeitlicher Siedlungsreste für die Archäologie von überregionaler Bedeutung.

Lage und Umgebung

Der Kanzelkogel erhebt sich am Südrand der Marktgemeinde Gratkorn linksseitig über dem Mittleren Murtal.

Er überragt das Durchbruchstal bei Raach um rund 250 m und liegt nur etwa 300 m von der Grazer Stadtgrenze entfernt.

Nördlich wird der Hügel vom Pailgraben begrenzt,

nach Osten verläuft ein Kamm über den Kanzelsattel zum Admonter Kogel (566 m) bei St. Veit und

nach Norden weiter zur Rannach.

Der Kanzelkogel ist Teil des 1981 etablierten Landschaftsschutzgebiets Nördliches und östliches Hügelland von Graz (LSG-30).[1] Am Südwesthang des Berges liegt das Natura-2000-Gebiet „Flaumeichenwälder im Grazer Bergland“.[2]

Die auf der Niederterrasse am Südfuß gelegene Straße „An der Kanzel“ gehört zum Grazer Stadtbezirk Andritz.

Unbekannter #Photograph – (#Graz #Mariatrost #Sankt #Johann) Weidendes #Vieh an der #Mariatroster #Bahn bei St. #Johann

„Weidendes Vieh an der Mariatroster Bahn bei St. Johann – 1912“
„Weidendes Vieh an der Mariatroster Bahn bei St. Johann – 1912“

Schloss St. Johann
Mariatroster Strasse 163

Johannes-Nepomuk-Kapelle
Mariatroster Strasse 112

St. Johann – Mariatrost
8043 Graz

https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Liste_der_denkmalgesch%C3%BCtzten_Objekte_in_Graz/Mariatrost


Johannes-Kapelle
Mariatroster Straße 112

Die Kapelle, dem Heiligen Johannes Nepomuk geweiht, wurde um 1730/1735 erbaut.

Laut einer Inschrift wurde sie durch Anna Neuhold 1794 wiederhergestellt (an der Giebelfront fälschlich mit 1792 datiert).

Die Kapelle ist ein mittelgroßer Rechteckbau mit einer Pilasterfassade, einem attikaartigen Giebel und einem spitzhelmbekrönten Giebelreiter. Die schmiedeeisernen Gitterflügel und Oberlichtgitter in Régence-Stilformen stammen vermutlich noch vom Altbau. An der geraden Chorwand des stichkappengewölbte Innenraums befindet sich ein gemauerter Brückenaufbau mit der aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammenden geschnitzten Darstellung des Brückensturzes des Heiligen Johannes Nepomuk. Davor steht ein kleines Altarretabel mit leuchterhaltenden Engelsputten aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts. Die geschnitzte Pietà an der Chorwand und das Holzkruzifix an der Emporenbrüstung stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Weitere Teile der Innenausstattung sind ein Gemälde des hl. Johannes Nepomuk in der Vision der Madonna aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts, spätklassizistische Marmorepitaphien an den Seitenwänden, sowie das aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts stammende Gestühl.[4]

Unbekannter #Photograph – (#Österreich #Steiermark #Judendorf-#Strassengel #Graz) #Wegkreuz bei #Rötz bei #Judendorf – 1912

„Wegkreuz bei Rötz bei Judendorf – 1912“

Rötzerstraße = Rötzer Strasse
8111 Judendorf-Straßengel

https://goo.gl/maps/87yFTsDqSGSe4iHP8

https://de.wikipedia.org/wiki/Judendorf-Stra%C3%9Fengel

Judendorf-Straßengel

Conrad Kreuzer Straßengel
Deutsch: Straßengel.
Gustav Schreiner: Grätz. Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebungen. Verlag der F. Ferstl’schen Buchhandlung, Graz 1843 (Nachdruck von 1976).

Judendorf-Straßengel ist eine Katastralgemeinde und ehemalige Marktgemeinde mit 5843 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] in der Steiermark nordwestlich von Graz im Bezirk Graz-Umgebung.

Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Gratwein, Eisbach und Gschnaidt zusammengeschlossen,[2] die neue Gemeinde führt den Namen Marktgemeinde Gratwein-Straßengel. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG.[3]

Geografie

Geografische Lage

Judendorf-Straßengel liegt in der Weststeiermark, circa fünf Kilometer nordwestlich der Landeshauptstadt Graz. Die Marktgemeinde wurde im Osten durch die Mur, im Süden durch Generalkogel und Straßengelberg und im Westen durch den Kugelberg begrenzt. Im Norden war sie mit der Nachbargemeinde Gratwein zusammengewachsen.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasste folgende fünf, jeweils als Dorf qualifizierte Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[4]):
Hundsdorf (527)
Judendorf (1607)
Kugelberg (295)
Rötz (762)
Straßengel (2773)

Die Marktgemeinde bestand aus der einzigen Katastralgemeinde Judendorf-Straßengel.

Geschichte

Um 860 wird in einer der ältesten Urkunden Österreichs der Kirchberg als „ad Strazinolun“ genannt. Vermutlich leitet sich der Name vom slawischen „straza“ ab, was sich auf einen hier günstig gelegenen Wachturm beziehen könnte.

Am 11. Juni 1147 widmete Markgraf Otakar III. dem Kloster Rein unter anderem die Dörfer Rötz, Straßengel und Judendorf. Diese Gebiete wurden von Reiner Mönchen bewirtschaftet.
Siedlungen mit der Bezeichnung Judendorf liegen meist an alten Handelsrouten, die die Alpen überqueren. In ihrer Nähe kam es in späterer Zeit meist zu Stadt- und Marktgründungen. Man nimmt an, dass es sich bei diesen Judendörfern um Niederlassungen jüdischer Kaufleute handelt, die im frühen Mittelalter intensiv am Warenhandel beteiligt waren.

Nach Aufhebung der Grundherrschaften zählten Judendorf, Straßengel, Rötz, Hundsdorf und Kugelberg zur 1849 konstituierten Marktgemeinde Gratwein.

Mit der Eröffnung des Streckenabschnittes Mürzzuschlag – Graz der k.k. privilegierten Südbahn am 21. Oktober 1844 fand auch das Gratweiner/Gratkorner Becken Anschluss an die „industrielle Revolution“. In der Folge siedelten sich in Judendorf wirtschaftliche Betriebe an, darunter eine Zementfabrik.

Ihren wirtschaftlichen Aufschwung hatten die Judendorfer und Straßengler jedoch dem Umstand zu verdanken, dass sich bereits um 1850 die Grazer Oberschichte dieser Gegend bemächtigte hatte. Besonders die auf Grund ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten zu sagenhaftem Reichtum gelangte Dynastie Materleitner in Judendorf verfolgte daraufhin separatistische Bestrebungen, die durch Ansiedlung eines Hotels (1889), einer Kaltwasserheilanstalt (1894), bzw. des „Steirischen Park-Sanatoriums Dr. Feiler“ (1901) gestärkt wurden.

Judendorf-Straßengel, zum damaligen Zeitpunkt einer der bekanntesten Kurorte der Monarchie, erlangte schließlich die Trennung von Gratwein und konstituierte sich 1909 als selbständige Ortsgemeinde.

Der Aufschwung fand mit dem Zusammenbruch der Monarchie und mit dem damit verbundenen Verlust des wirtschaftlichen Hinterlandes ein jähes Ende. Fast wäre die Gemeinde wieder in die Bedeutungslosigkeit versunken, wenn nicht die Krankenkasse der Österr. Bundesbahnen das ehemalige Parksanatorium Feiler erworben hätte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Judendorf-Straßengel immer mehr zu einer Wohngemeinde und im Jahre 1981 pendelten 86 % der Beschäftigten aus der Gemeinde aus, was nicht geringe Probleme für die Gemeinde als kommunalen „Versorgungsbetrieb“ mit sich bringt. Vor allem das Fehlen von Fuß- und Radwegen im Ort bzw. eine Anbindung an den Murradweg nach Graz wird von vielen Teilen der Bevölkerung bemängelt. Nachdem die Versicherungsanstalt der Österr. Eisenbahnen im Jahre 1989 einen Teil ihrer Sonderkrankenanstalt stilllegte, kam 1999 das endgültige Aus. Durch intensive Bemühungen gelang es auch hier die Tradition Judendorf-Straßengels als Kurort bzw. als Ort der Ruhe und Erholung fortzusetzen. So entstand im zuerst geschlossenen Teil der Sonderkrankenanstalt die „Parkresidenz“, ein Seniorenwohnheim, und auf dem Areal des zuletzt stillgelegten Teils wurde ein modernes Rehabilitationszentrum mit den Schwerpunkten Neurologie, Orthopädie, Onkologie und Kinder-Rehabilitation errichtet.[5]

2009 wurde der Hauptplatz rund um das Gemeindezentrum komplett neu gestaltet und anlässlich des 100-Jahr Jubiläums feierlich eröffnet.[6]

Unbekannter #Photograph – (#Österreich #Steiermark #Graz #Mariatrost) #Bauernhof bei #Mariagrün – 1912

„Bauernhof bei Mariagrün – 1912“

Mariagrüner Kirche
Mariagrüner Strasse 81
Mariagrün
Mariatrost
8043 Graz

https://goo.gl/maps/snDDHNzLKuCjjqLD8

https://goo.gl/maps/unr8gHerckjbWiZ2A

https://goo.gl/maps/xwnteMsP7WQERMT9A

https://goo.gl/maps/MeLWjKAqNdR1grUVA

https://de.wikipedia.org/wiki/Mariagr%C3%BCner_Kirche

Mariagrün(er Kirche)

089 Maria Grün bei Graz - J.F.Kaiser Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830

J. F. Kaiser – lithographirte Ansichten der Steyermärkischen Städte, Märkte und Schlösser, Graz 1824-1833

Maria Grüner Kirche Gesamtansicht 2011-08-14
Deutsch: Blick auf die Mariagrüner Kirche
Gugganij, 2011

Die römisch-katholische Mariagrüner Kirche, auch Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung bzw. Stationskaplanei Graz-Mariagrün

ist der Mittelpunkt von Mariagrün, einem kleinen Stadtteil von Graz, im Bezirk Mariatrost. Sie gilt als bedeutendste kirchliche Stiftung eines Bürgers der Stadt Graz.

Die Kirche ist in ca. 15 Minuten von der Mariatroster-Straße über die Mariagrüner-Straße zu erreichen.

Neben der Volksschule Mariagrün gelegen, ist diese ein beliebtes Ausflugsziel inmitten des Grazer Naherholungszentrums, dem Mariagrüner Wald.

Diese Kirche ist keine eigene Pfarre, sondern nur eine Stationskaplanei[1] und gehört zur Pfarre Graz St. Leonhard im Dekanat Graz-Ost der Stadtkirche Graz. Der hier ansässige Diakon Rudolf Prattes leitet auch Gottesdienste in der Wallfahrtskirche Mariatrost.

GeschichtekunstGRAZ2020

Das Kirchgelände wurde um 1650 von dem Ratsbürger Hanns Friz erworben, der diese Gegend als Weingarten nutzte. Die Gegend war schon damals als Ausflugsziel beliebt, darum überließ Hanns Friz ein Plätzchen den Kapuzinerpatres Deodat und Irenäus, die dort 1663 eine kleine Kapelle errichten.

1667 wurde von Bischof Max Gandolf von Kuenburg eine Lizenz zum Lesen der Messe erteilt, die jedoch ausschließlich die Kapuziner in der äußerst schlichten Kapelle halten durften.

Der Überlieferung zufolge wurde der Standort von dem ersten gesundgeborenen Sohn von Hanns Friz durch Werfen eines kleinen Steines bestimmt. Er ließ dort anlässlich der schweren Geburt dieses Sohnes 1668 eine Kirche mit dem Namen St. Maria in der Grien (heute: Mariagrün) errichten. Noch im gleichen Jahr soll Bischof Johann IV. Markus von Aldringen eine mündliche Zelebrationserlaubnis gegeben haben, der Kapuzinerguardian Pater Angelus las am 2. Juli 1669 die erste Messe und taufte die Stätte „Unsere liebe Frau in der Grien“. Seitdem wird das Kirchweihfest jährlich am 1. Julisonntag gefeiert.

1700 wurde das bestehende Gebäude mit einem viergeschossigen Nordturm samt Zwiebelhaube und durch Adaptierung der Sakristei zum Chorraum erweitert. 1852 folgte sodann eine neoromanische Fassadierung mit Dreiecksgiebel und der Westanbau. Das Gotteshaus besitzt seit 1808 den Rang einer Stationskaplanei und ist ein beliebter, idyllisch gelegener Wallfahrtsort; besonders die Verschonung von Mariagrün im Pestjahr 1680 steigerte die Verehrung.

Beschreibung

Trotz der Veränderungen lässt der Bau die ursprüngliche Anlage – ein Zentralraum in der Form eines griechischen Kreuzes mit laternenbekrönter Kuppel – in den in der Mittelachse korrespondierenden Kapellen (mit geschweiften Giebeln) und in der Vierung mit Glockendach noch deutlich erkennen. In maßwerkverzierten Rundbogennischen der neoromanischen Südfassade befinden sich die von Jakob Gschiel gefertigten Sandsteinfiguren der Heiligen Josef und Florian (entstanden 1875), in der Mittelachse ein Fresko der Begegnung Maria und Elisabeth. Das profilierte Rundbogen-Steintor zieren bemerkenswerte, um 1670 entstandene schmiedeeiserne Gitterflügel und Oberlichtgitter. Das einschiffige, zweijochige Langhaus besitzt ebenso wie der eingezogene zweijochige Chor ein Tonnengewölbe, die Vierung ein Klostergewölbe, die Kapellen sind quertonnengewölbt, die einjochige Empore weist eine Flachdecke auf. Die Glasgemälde im Chor stammen aus den Jahren 1892 und 1899.

Der Anfang des 18. Jahrhunderts gefertigte Hochaltar mit Säulenaufbau trägt ein Altarblatt Maria mit Jesuskind und Johannesknabe (1. Hälfte 18. Jahrhundert, Original ersetzt) und ein spätbarockes Oberbild Gottvater. Die Seitenfiguren stellen die Heiligen Leopold und Sebastian dar (um 1670). Der Tabernakel in späthistoristischen altdeutschen Stilformen entstand im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Der aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammende Seitenaltar mit Säulenaufbau besitzt das von Joseph Alexander Wonsidler 1844 gemalte Altarblatt Mutter der Barmherzigkeit, eine Stiftung des Alois Freiherrn von Königsbrunn. Der rechte Seitenaltar aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts trägt einen klassizistischen Säulenaufbau, das Altarblatt zeigt das auf den Drachen tretende Jesuskind, die Seitenfiguren die Heiligen Josef und Jakobus d. Ä. (um 1670); aus jener Zeit bzw. aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts stammen auch die sich in den stuckverzierten Nischen am rundbogigen Triumphbogen und in den Seitenkapellen befindlichen Holzfiguren der Heiligen Barbara, Katharina, Agnes und Margaretha. Das Kruzifix unter der Empore ist eine Arbeit aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts; an der Emporenbrüstung finden sich zudem die Porträtgemälde der Kirchenstifter Hans Friz und seiner Gattin Rosina (3. Viertel 18. Jahrhundert). In der Sakristei findet sich ein bemerkenswertes Marmor-Lavabo von Carlo Gianollo (datiert 1670).
Am Westrand des Kirchplatzes steht die um 1680 errichtete Mariä-Krönung-Kapelle, ein kleiner quadratischer Barockbau mit geschweiften Giebeln. Die Schauseite zeigt Sprenggiebel und Pilaster, das profilierte Rundbogentor ist mit schmiedeeisernen Gitterflügeln gesichert. Der tonnengewölbte Innenraum beherbergt einen Säulenaltar im Knorpelwerkstil, das Altarblatt zeigt die Krönung Mariä, das Oberbild den heiligen Franziskus. Die westlich des Turmkreuzes angeordnete Sandsteinfigur der Maria Immaculata, eine Arbeit Veit Königers (1760), stand zuvor vor der Front der Münzgraben- bzw. Fatimakirche.

Zwischen 1810 und 1814 weilte Ludwig Bonaparte, Exkönig von Holland und Bruder Kaiser Napoleons I. in Graz und besuchte bei seinen Spaziergängen immer die Mariagrüner Kirche. Südlich der Kirche findet sich das die Kirchenentstehung thematisierende Spätbiedermeierdenkmal mit Versen von Ludwig Bonaparte, Bruder Kaiser Napoleons I., von Ignaz Franz Castelli und von Anastasius Grün.

Oberhalb der Kirche befand sich die bis 1782 bewohnte Einsiedelei; sie wurde danach als Schulhaus adaptiert. Das Kirchlein von Mariagrün war nicht nur beliebtes Ausflugsziel der Grazer, hier fanden auch die Eremitenkapitel der Steiermark statt, um ihr Oberhaupt, den so genannten Altvater, zu wählen.

Am 13. Mai 1873 heiratete der steirische Schriftsteller Peter Rosegger seine erste Frau Anna Pichler in der Mariagrüner Kirche. Ihm ist auch zu verdanken, dass die Gegend um die Kirche (Mariagrüner Wald) lange Zeit nicht gröber verbaut wurde. Mittlerweile ist die Kirche zu einem großen Teil von neuartigen Wohnhausanlagen umgeben.

Im 19. Jahrhundert bereits als „Hochzeitskirchlein“ beliebt, ist die Kirche Mariagrün auch heute als Hochzeits- und Taufkirchlein bei der Grazer Bevölkerung sehr beliebt.

Literatur

Alois Kölbl, Wiltraud Resch: Wege zu Gott. Die Kirchen und die Synagoge von Graz. 2., erweiterte und ergänzte Auflage. Styria, Graz 2004, ISBN 3-222-13105-8, S. 193f.

Weblinks

Commons: Mariagrüner Kirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Unbekannter #Photograph – (#Graz #Mariatrost) #Bauernhof oberhalb #Mariagrün – 1912

„Bauernhof oberhalb Mariagrün – 1912“

Mariagrüner Kirche
Mariagrüner Strasse 81
Mariagrün
Mariatrost
8043 Graz

https://goo.gl/maps/snDDHNzLKuCjjqLD8

https://goo.gl/maps/unr8gHerckjbWiZ2A

https://goo.gl/maps/xwnteMsP7WQERMT9A

https://goo.gl/maps/MeLWjKAqNdR1grUVA

https://de.wikipedia.org/wiki/Mariagr%C3%BCner_Kirche

Mariagrün(er Kirche)

089 Maria Grün bei Graz - J.F.Kaiser Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830

J. F. Kaiser – lithographirte Ansichten der Steyermärkischen Städte, Märkte und Schlösser, Graz 1824-1833

Maria Grüner Kirche Gesamtansicht 2011-08-14
Deutsch: Blick auf die Mariagrüner Kirche
Gugganij, 2011

Die römisch-katholische Mariagrüner Kirche, auch Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung bzw. Stationskaplanei Graz-Mariagrün

ist der Mittelpunkt von Mariagrün, einem kleinen Stadtteil von Graz, im Bezirk Mariatrost. Sie gilt als bedeutendste kirchliche Stiftung eines Bürgers der Stadt Graz.

Die Kirche ist in ca. 15 Minuten von der Mariatroster-Straße über die Mariagrüner-Straße zu erreichen.

Neben der Volksschule Mariagrün gelegen, ist diese ein beliebtes Ausflugsziel inmitten des Grazer Naherholungszentrums, dem Mariagrüner Wald.

Diese Kirche ist keine eigene Pfarre, sondern nur eine Stationskaplanei[1] und gehört zur Pfarre Graz St. Leonhard im Dekanat Graz-Ost der Stadtkirche Graz. Der hier ansässige Diakon Rudolf Prattes leitet auch Gottesdienste in der Wallfahrtskirche Mariatrost.

Geschichte

Das Kirchgelände wurde um 1650 von dem Ratsbürger Hanns Friz erworben, der diese Gegend als Weingarten nutzte. Die Gegend war schon damals als Ausflugsziel beliebt, darum überließ Hanns Friz ein Plätzchen den Kapuzinerpatres Deodat und Irenäus, die dort 1663 eine kleine Kapelle errichten.

1667 wurde von Bischof Max Gandolf von Kuenburg eine Lizenz zum Lesen der Messe erteilt, die jedoch ausschließlich die Kapuziner in der äußerst schlichten Kapelle halten durften.

Der Überlieferung zufolge wurde der Standort von dem ersten gesundgeborenen Sohn von Hanns Friz durch Werfen eines kleinen Steines bestimmt. Er ließ dort anlässlich der schweren Geburt dieses Sohnes 1668 eine Kirche mit dem Namen St. Maria in der Grien (heute: Mariagrün) errichten. Noch im gleichen Jahr soll Bischof Johann IV. Markus von Aldringen eine mündliche Zelebrationserlaubnis gegeben haben, der Kapuzinerguardian Pater Angelus las am 2. Juli 1669 die erste Messe und taufte die Stätte „Unsere liebe Frau in der Grien“. Seitdem wird das Kirchweihfest jährlich am 1. Julisonntag gefeiert.

1700 wurde das bestehende Gebäude mit einem viergeschossigen Nordturm samt Zwiebelhaube und durch Adaptierung der Sakristei zum Chorraum erweitert. 1852 folgte sodann eine neoromanische Fassadierung mit Dreiecksgiebel und der Westanbau. Das Gotteshaus besitzt seit 1808 den Rang einer Stationskaplanei und ist ein beliebter, idyllisch gelegener Wallfahrtsort; besonders die Verschonung von Mariagrün im Pestjahr 1680 steigerte die Verehrung.

Beschreibung

Trotz der Veränderungen lässt der Bau die ursprüngliche Anlage – ein Zentralraum in der Form eines griechischen Kreuzes mit laternenbekrönter Kuppel – in den in der Mittelachse korrespondierenden Kapellen (mit geschweiften Giebeln) und in der Vierung mit Glockendach noch deutlich erkennen. In maßwerkverzierten Rundbogennischen der neoromanischen Südfassade befinden sich die von Jakob Gschiel gefertigten Sandsteinfiguren der Heiligen Josef und Florian (entstanden 1875), in der Mittelachse ein Fresko der Begegnung Maria und Elisabeth. Das profilierte Rundbogen-Steintor zieren bemerkenswerte, um 1670 entstandene schmiedeeiserne Gitterflügel und Oberlichtgitter. Das einschiffige, zweijochige Langhaus besitzt ebenso wie der eingezogene zweijochige Chor ein Tonnengewölbe, die Vierung ein Klostergewölbe, die Kapellen sind quertonnengewölbt, die einjochige Empore weist eine Flachdecke auf. Die Glasgemälde im Chor stammen aus den Jahren 1892 und 1899.

Der Anfang des 18. Jahrhunderts gefertigte Hochaltar mit Säulenaufbau trägt ein Altarblatt Maria mit Jesuskind und Johannesknabe (1. Hälfte 18. Jahrhundert, Original ersetzt) und ein spätbarockes Oberbild Gottvater. Die Seitenfiguren stellen die Heiligen Leopold und Sebastian dar (um 1670). Der Tabernakel in späthistoristischen altdeutschen Stilformen entstand im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Der aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammende Seitenaltar mit Säulenaufbau besitzt das von Joseph Alexander Wonsidler 1844 gemalte Altarblatt Mutter der Barmherzigkeit, eine Stiftung des Alois Freiherrn von Königsbrunn. Der rechte Seitenaltar aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts trägt einen klassizistischen Säulenaufbau, das Altarblatt zeigt das auf den Drachen tretende Jesuskind, die Seitenfiguren die Heiligen Josef und Jakobus d. Ä. (um 1670); aus jener Zeit bzw. aus dem 1. Viertel des 18. Jahrhunderts stammen auch die sich in den stuckverzierten Nischen am rundbogigen Triumphbogen und in den Seitenkapellen befindlichen Holzfiguren der Heiligen Barbara, Katharina, Agnes und Margaretha. Das Kruzifix unter der Empore ist eine Arbeit aus dem 2. Viertel des 18. Jahrhunderts; an der Emporenbrüstung finden sich zudem die Porträtgemälde der Kirchenstifter Hans Friz und seiner Gattin Rosina (3. Viertel 18. Jahrhundert). In der Sakristei findet sich ein bemerkenswertes Marmor-Lavabo von Carlo Gianollo (datiert 1670).
Am Westrand des Kirchplatzes steht die um 1680 errichtete Mariä-Krönung-Kapelle, ein kleiner quadratischer Barockbau mit geschweiften Giebeln. Die Schauseite zeigt Sprenggiebel und Pilaster, das profilierte Rundbogentor ist mit schmiedeeisernen Gitterflügeln gesichert. Der tonnengewölbte Innenraum beherbergt einen Säulenaltar im Knorpelwerkstil, das Altarblatt zeigt die Krönung Mariä, das Oberbild den heiligen Franziskus. Die westlich des Turmkreuzes angeordnete Sandsteinfigur der Maria Immaculata, eine Arbeit Veit Königers (1760), stand zuvor vor der Front der Münzgraben- bzw. Fatimakirche.

Zwischen 1810 und 1814 weilte Ludwig Bonaparte, Exkönig von Holland und Bruder Kaiser Napoleons I. in Graz und besuchte bei seinen Spaziergängen immer die Mariagrüner Kirche. Südlich der Kirche findet sich das die Kirchenentstehung thematisierende Spätbiedermeierdenkmal mit Versen von Ludwig Bonaparte, Bruder Kaiser Napoleons I., von Ignaz Franz Castelli und von Anastasius Grün.

Oberhalb der Kirche befand sich die bis 1782 bewohnte Einsiedelei; sie wurde danach als Schulhaus adaptiert. Das Kirchlein von Mariagrün war nicht nur beliebtes Ausflugsziel der Grazer, hier fanden auch die Eremitenkapitel der Steiermark statt, um ihr Oberhaupt, den so genannten Altvater, zu wählen.

Am 13. Mai 1873 heiratete der steirische Schriftsteller Peter Rosegger seine erste Frau Anna Pichler in der Mariagrüner Kirche. Ihm ist auch zu verdanken, dass die Gegend um die Kirche (Mariagrüner Wald) lange Zeit nicht gröber verbaut wurde. Mittlerweile ist die Kirche zu einem großen Teil von neuartigen Wohnhausanlagen umgeben.

Im 19. Jahrhundert bereits als „Hochzeitskirchlein“ beliebt, ist die Kirche Mariagrün auch heute als Hochzeits- und Taufkirchlein bei der Grazer Bevölkerung sehr beliebt.

Literatur

Alois Kölbl, Wiltraud Resch: Wege zu Gott. Die Kirchen und die Synagoge von Graz. 2., erweiterte und ergänzte Auflage. Styria, Graz 2004, ISBN 3-222-13105-8, S. 193f.

Weblinks

Commons: Mariagrüner Kirche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Unbekannter #Photograph – (#Graz #Mariatrost #Himmelreich) #Stadel beim #Kellerpeter auf dem #Himmelreich bei #Mariatrost – 1912

„Stadel beim Kellerpeter auf dem Himmelreich bei Mariatrost – 1912“

Himmelreichweg
Himmelreich – Platte
Mariatrost
8044 Graz

http://www.kulturpool.at/plugins/kulturpool/showitem.action?itemId=279173379844&kupoContext=default

Sanatorium Steyskal bei Graz

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Titel
Sanatorium bei Graz
Datierung
1895-1905
Beschreibung
Ehemaliges Sanatorium in Mariagrün
Beitragende/r
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz
Genre/Stil/Thema
Postkarte
Material/Medium/Technik
Papier
Abbildung/Inhalt/Thema
Gesundheit; Sanatorium;
Inventarnummer
ASK05_06411
Sammlung
Postkartensammlung
Rechte/Copyright
BY-NC-SA 4.0
Information über die Institution im Kulturpool
Karl-Franzens-Universität Graz
Objekt ist Teil von
Postkartensammlung, GrazMuseum
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz

http://www.kulturpool.at/plugins/kulturpool/showitem.action?itemId=279173379858&kupoContext=default

Kurhaus Dr. Steyskal, Maria Trost bei Graz

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Titel
Kurhaus Dr. Steyskal, Maria Trost bei Graz
Datierung
1931
Beschreibung
Ehemaliges Kurhaus Dr. Steyskal
Beitragende/r
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz
Genre/Stil/Thema
Postkarte
Kultur/Gebiet/Herkunft/Fundort
Graz; Köflach
Material/Medium/Technik
Papier
Abbildung/Inhalt/Thema
Gesundheit; Kur;
Inventarnummer
ASK05_06424
Sammlung
Postkartensammlung
Rechte/Copyright
BY-NC-SA 4.0
Information über die Institution im Kulturpool
Karl-Franzens-Universität Graz
Objekt ist Teil von
Postkartensammlung, GrazMuseum
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz

Unbekannter #Photograph – (#Graz #Mariatrost #Wenisbuch #Platte) #Novakhof am #Unteren #Plattenweg – 1912

„Novakhof am Unteren Plattenweg – 1912“
„Stadel des Novakhofes beim Unteren Plattenkreuz – 1912“

„Novakhof (Novakbauer)“
„Unteres oder 1. Plattenkreuz“
Unterer Plattenweg
Wenisbuch
Mariatrost
8043 Graz

https://goo.gl/maps/t3RbcC48y6T6uAi9A

Click to access 06_rettenbach_platte.pdf

„Aussichtsreich und klammheimlich“: Von Andritz auf die Platte, durch die Rettenbachklamm und zum Hilmteich

Das Besondere. Im Jahre 1880 ließ der Steirische Gebirgs-verein (St. G. V.) auf dem höchsten Punkt der Platte einen Aussichtsturm errichten, genannt die „Stephanienwarte”; sie ist als Backsteinbau ausgeführt. 59 Stufen leiten zur überdachten Plattform. Eigentümerin der Aussichtswarte ist der Alpenverein Graz. Der durch die Rettenbachklamm – „die einzige Klamm im Stadtgebiet von Graz” – führende Steig ist ganzjährig begehbar.

Wandern mit Bus und Bim.

Sowohl die mit Andritz verbindenden Straßenbahnen und Busse als auch die das Mariatroster Tal bedienende und am Hilmteich haltendenStraßenbahnen verkehren gut getaktet.

Bitte einsteigen!

Von Andritz auf die Platte (651 m).

Auf dem Andritzer Hauptplatz orientiert man sich am großen Bildstock: Wir gehen an der Andritzer Reichsstraße zur nahen Polizeistation, folgender Zelinkagasse, überqueren aus ihr die Schöcklbachbrücke und sogleich, mit Hilfe einer Druckknopf-Ampel, die Radegunder Straße. Nun leitet uns der Pfeifferhofweg weiter.

Anschließend folgt man besser der Gasse „Im Vogelsang”: Gegenüber dem Haus Nr. 15 hält man sich an den geradewegs bergan führenden Waldsteig. Auf der Waldkuppe leitet, linker Hand, ein ebener Weg zum Waldrand und mündet dort in den oberen Teil des Pfeifferhofweges; ihm folgen wir. In prächtiger Höhenlage ver-bindet der Pfeifferhofweg zum Gehöft Altmann vulgo Möltenkarl (Vorderer Plattenweg 1).

Inmitten der Weggabelung steht die zum Gehöft gehörende Kapelle, genannt das „Möltenkreuz“ (487 m). Inschrift: „Gewidmet den gefal(l)enen Kriegern der Gemeinde Weinitzen 1914–1918”.

Bergseitig folgen wir einem Naturweg und schlendern, alsbald, entlang eines Steiges. Er ähnelt einer „Mini-Allee“ undleitet uns den sanft geneigten Geländerücken bergwärts. Anschließend verläuft der Fußweg neben einem Zaun; man erreicht den Oberen Plattenweg.

Das folgende Wegstück, bis zum Ersten Plattenkreuz, ist asphaltiert. Nahe am selben Wegkreuz, einem Marien-Bildstock (hiermündet auch der Untere Plattenweg ein) weist uns eine gelbe Wegtafel die Richtung: Am Rand des sonnseitigen Wiesenhanges leitet der Plattensteig geradewegs bergan, direkt zum Gasthaus „Himmelreich”. Dessen Terrasse liegt sonnseitig und ermöglicht umfassenden Stadtblick.

Abschließend folgen wir einem Wiesenweg. Auf dem höchsten Punkt der Platte steht die Stephanienwarte. Sitzbänke ergänzen den erholsamen, am Waldrand liegenden Rastplatz.© 2013 beim Herausgeber, Steirische Verkehrsverbund GmbH,8010 Graz.Idee, Recherchen, Text: Günter und Luise Auferbauer • Profil und GPS-Track: Manfred Kohlfürst • Titelbild: Die Stephanienwarte auf der Platte; Foto: Günter Auferbauer • Die Wegstrecke wurde von den Autoren getestet. Alle Angaben wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit aller Informationen kann nicht übernommen werden.

Wegbeschreibung

Durch die Rettenbachklamm in das Mariatroster Tal. Vonder Platte leitet der Weg Nr. 85, durch Waldgelände, zum Obstbau Pölzer am Janischhofweg. Linker Hand, ab einem Zauntor, folgt man dem Rabensteinersteig abwärts und durchquert infolge-dessen eine Obstplantage. Ein Feuchtbiotop füllt den Grabengrund. Diesen verlässt man durch ein schmales Zauntürl und durchquert, alsbald, ein Waldstück. Am einfließenden Rettenbachliegt folgende Gabelung: Der Weg Nr. 85b – er führt entlang eines Damwild-Geheges bergan, zu einer Kapelle am nahen Himmelreichweg – verbindetmit der Straßenbahn-Endhaltestelle Mariatrost.

Hingegen leitet der Weg Nr. 85 in die Rettenbachklamm.

Eine Tafelinformiert zum geschützten Landschaftsteil: Am Hauenstein entspringt der Rettenbach; er durchfließt auf einer Länge von 600 Metern die gleichnamige Klamm. Die Gefällhöhe beträgt 50 Meter. Wir spazieren am Rettenbach – er ist bloß ein Bächlein – abwärts. Der Steig verläuft umittelbar am Wasser. Trittsteine und Stufen, auch ein kurzes Sicherungsseil, gewährleisten sicheres Gehen. DerKlammsteig endet vor dem Haus Steingrabenweg 30/32; dieAsphaltstraße verbindet zur Mariatroster Straße. An ihr halten wir uns, nur kurz, stadteinwärts und zweigen ab in die Hans-Mauracher-Straße, und schon stehen wir an der Straßenbahn-Haltestelle Waldhof. Je nach Ambition gehen wir, stadteinwärts, auf dem Erich-Edegger-Weg zur benachbarten Straßenbahn-HaltestelleWagnesweg.

Auf und ab: Legensteinpark – Roseggerweg – Hilmteich.Am Wagnesweg weist ein Schild in den Legensteinpark. Gegenüber dem Wohnobjekt Hans-Mauracher-Straße 28 betretenwir den Park. Darin verbindet ein romantisch verlaufender Fußweg zum Gasthof „Häuserl im Wald“. Wir folgen dem erlebenswerten Roseggerweg, durchqueren – teils auf einem Lehrpfad – den Leechwald und dessen Freizeitgelände.

Nahe am Hilmteich erreichen wir die gleichnamige Straßenbahn-Haltestelle.

https://de.wikipedia.org/wiki/Platte_(Graz)

Platte (Graz)

Platte 08
Deutsch: Blick vom Lichtensternweg in Fölling zur Platte, Graz-Mariatrost
Clemens Stockner, 2018

Die Platte ist eine 651 m ü. A. hohe Erhebung im Grazer Stadtgebiet.

Den Gipfel bildet ein etwa 1 ha großes Plateau, in dessen Mitte die Stephanienwarte, eine ehemalige Wetterstation steht. Heute befindet sich am Turm eine moderne Umwelt- und Luftgüte-Überwachungsanlage. Die Erhebung ist touristisch erschlossen und bietet ein Graz-Panorama von der Stephanienwarte.

Lage und Umgebung

Die Platte liegt im Stadtbezirk Mariatrost in der Katastralgemeinde Wenisbuch.

Sie erhebt sich rund 250 m über dem Tal des Mariatroster Baches und bildet zusammen mit dem nordwestlich angrenzenden Pfangberg ein kleines Massiv.

Nach Südwesten verläuft ein Hügelkamm weiter zu Rosenberg und Reinerkogel,

im Norden trennt der Taleinschnitt von Wenisbuch die Erhebung von Lineckberg und Hauenstein.

Im Südosten trennt die Rettenbachklamm die Platte vom Kogelberg.

Zufahrten mit dem Auto sind über den Hinteren Plattenweg bis zu einem kleinen Parkplatz beim 2. Plattenkreuz möglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man bis zur Warte hinauf.

Stephanienwarte

1839 errichtete man unter der Schirmherrschaft des Rechnungsrates Franz Göbel einen hölzernen Aussichtspavillon. Der Standort befand sich zum damaligen Zeitpunkt noch im Bezirk Graz-Umgebung. Entworfen hat die erste Warte auf der Platte Wenzel Heger. Sie verfiel in den Folgejahrzehnten trotz Renovierungsmaßnahmen komplett.[1]

Am 6. April 1880 erwarb der Steirische Gebirgsverein den Gipfel der Platte mitsamt einem Servitut, das einen freien Zugang zum Turm gewährt. Das Projekt von J. G. Wolf ging als Siegerprojekt aus sieben Einreichungen für den Neubau der Warte hervor. Sockel und Kanten sind aus vermauerten Bruchsteinen, die Seitenflächen mit roten Ziegelsteinen aufgefüllt.[1] Die 18 Meter[2] hohe Warte betritt man durch einen Torbogen: einem Erdgeschoss im Renaissance-Stil folgt das Mittelgeschoß mit neubarocken Stilelementen. Den Aussichtsbereich umläuft ein Eisengitter mit Ornamenten und auf vier Eisensäulen ruht das Blechdach.[3]

Nach der Grundsteinlegung im Juli 1880 fand am 19. September die Eröffnung der Stephanienwarte statt. In den 1950er Jahren sorgte ein Turmaufseher für Ordnung. 1968 erfolgte eine Renovierung und der Österreichische Versuchssenderverband benützte die Warte für seine Zwecke mit. 1972 erwarb die Alpenvereinssektion Graz ein großes Areal um die Stephanienwarte, um es vor Verbauung zu schützen.[3]
Ab 1977 war im Turm eine Funkleiteinrichtung des Landesfeuerwehrverbandes für den Katastrophenschutz installiert, die 1995 auf den Plabutsch verlegt wurde. 1979 erfolgte eine neuerliche Renovierung, ab 1989 kam eine Luftgüteüberwachungsstation hinzu, die 1991 für Ozonmessung erweitert wurde. Die Sektion Graz des Österreichischen Alpenvereins ist momentaner Besitzer der Stephanienwarte, die seit 2010 frei zugänglich ist.[4][5]

Literatur

Renate Kniely: Aussichtswarten um Graz. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Band 38/39. Graz 2009. S. 413–457.

Einzelnachweise

Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 441.
Stephanienwarte/Platte auf outdooractive.com
Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 444.
Eröffnung der Stephanienwarte (Memento des Originals vom 7. April 2014 im Internet Archive)

Unbekannter #Photograph – (#Graz #Mariatrost #Wenisbuch #Platte) #Stadel des Plattenbauernwirts auf der #Platte – 1912

„Stadel des Plattenbauernwirts auf der Platte – 1912“

„Stoffbauer“ (Plattenwirt)
Oberer Plattenweg 21
Platte
Mariatrost
8043 Graz

https://goo.gl/maps/oEEtnF6hXKHwNGCC6

https://goo.gl/maps/HXmAEpqrsrmjKoMV7

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Titel
Hans Pögl’s Gasthaus zum Stoffbauer, am Rosenberg bei Graz nächst Maria Grün.
Datierung
1924
Beschreibung
Blick zum Gasthaus Stoffbauer auf der Platte
Beitragende/r
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz
Genre/Stil/Thema
Postkarte
Kultur/Gebiet/Herkunft/Fundort
Graz; Velden am Wörthersee
Material/Medium/Technik
Papier
Abbildung/Inhalt/Thema
Gastronomie; Gasthaus;
Inventarnummer
ASK05_07495
Sammlung
Postkartensammlung
Rechte/Copyright
BY-NC-SA 4.0
Information über die Institution im Kulturpool
Karl-Franzens-Universität Graz
Objekt ist Teil von
Postkartensammlung, GrazMuseum
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz

https://de.wikipedia.org/wiki/Platte_(Graz)

Platte (Graz)

Platte 08
Deutsch: Blick vom Lichtensternweg in Fölling zur Platte, Graz-Mariatrost
Clemens Stockner, 2018

Die Platte ist eine 651 m ü. A. hohe Erhebung im Grazer Stadtgebiet.

Den Gipfel bildet ein etwa 1 ha großes Plateau, in dessen Mitte die Stephanienwarte, eine ehemalige Wetterstation steht. Heute befindet sich am Turm eine moderne Umwelt- und Luftgüte-Überwachungsanlage. Die Erhebung ist touristisch erschlossen und bietet ein Graz-Panorama von der Stephanienwarte.

Lage und Umgebung

Die Platte liegt im Stadtbezirk Mariatrost in der Katastralgemeinde Wenisbuch.

Sie erhebt sich rund 250 m über dem Tal des Mariatroster Baches und bildet zusammen mit dem nordwestlich angrenzenden Pfangberg ein kleines Massiv.

Nach Südwesten verläuft ein Hügelkamm weiter zu Rosenberg und Reinerkogel,

im Norden trennt der Taleinschnitt von Wenisbuch die Erhebung von Lineckberg und Hauenstein.

Im Südosten trennt die Rettenbachklamm die Platte vom Kogelberg.

Zufahrten mit dem Auto sind über den Hinteren Plattenweg bis zu einem kleinen Parkplatz beim 2. Plattenkreuz möglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man bis zur Warte hinauf.

Stephanienwarte

1839 errichtete man unter der Schirmherrschaft des Rechnungsrates Franz Göbel einen hölzernen Aussichtspavillon. Der Standort befand sich zum damaligen Zeitpunkt noch im Bezirk Graz-Umgebung. Entworfen hat die erste Warte auf der Platte Wenzel Heger. Sie verfiel in den Folgejahrzehnten trotz Renovierungsmaßnahmen komplett.[1]
Graz – Mariatrost (11.) – Wenisbuch – Katastralgemeinde – bis 1938 eigenständiges Dorf
Am 6. April 1880 erwarb der Steirische Gebirgsverein den Gipfel der Platte mitsamt einem Servitut, das einen freien Zugang zum Turm gewährt. Das Projekt von J. G. Wolf ging als Siegerprojekt aus sieben Einreichungen für den Neubau der Warte hervor. Sockel und Kanten sind aus vermauerten Bruchsteinen, die Seitenflächen mit roten Ziegelsteinen aufgefüllt.[1] Die 18 Meter[2] hohe Warte betritt man durch einen Torbogen: einem Erdgeschoss im Renaissance-Stil folgt das Mittelgeschoß mit neubarocken Stilelementen. Den Aussichtsbereich umläuft ein Eisengitter mit Ornamenten und auf vier Eisensäulen ruht das Blechdach.[3]

Nach der Grundsteinlegung im Juli 1880 fand am 19. September die Eröffnung der Stephanienwarte statt. In den 1950er Jahren sorgte ein Turmaufseher für Ordnung. 1968 erfolgte eine Renovierung und der Österreichische Versuchssenderverband benützte die Warte für seine Zwecke mit. 1972 erwarb die Alpenvereinssektion Graz ein großes Areal um die Stephanienwarte, um es vor Verbauung zu schützen.[3]
Ab 1977 war im Turm eine Funkleiteinrichtung des Landesfeuerwehrverbandes für den Katastrophenschutz installiert, die 1995 auf den Plabutsch verlegt wurde. 1979 erfolgte eine neuerliche Renovierung, ab 1989 kam eine Luftgüteüberwachungsstation hinzu, die 1991 für Ozonmessung erweitert wurde. Die Sektion Graz des Österreichischen Alpenvereins ist momentaner Besitzer der Stephanienwarte, die seit 2010 frei zugänglich ist.[4][5]

Literatur

Renate Kniely: Aussichtswarten um Graz. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Band 38/39. Graz 2009. S. 413–457.
Einzelnachweise
Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 441.
Stephanienwarte/Platte auf outdooractive.com
Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 444.
Eröffnung der Stephanienwarte (Memento des Originals vom 7. April 2014 im Internet Archive)

Unbekannter #Photograph – (#Graz #Mariatrost #Wenisbuch) Scheune des Plattenbauernwirts auf der #Platte – 1912

„Scheune des Plattenbauernwirts auf der Platte – 1912“

„Stoffbauer“ (Plattenwirt)
Oberer Plattenweg 21
Platte
Mariatrost
8043 Graz

https://goo.gl/maps/oEEtnF6hXKHwNGCC6

https://goo.gl/maps/HXmAEpqrsrmjKoMV7

http://kultur-pool.at/plugins/servlet/watermark/markImage?params=fGltYWdlVXJsPWh0dHA6Ly9nYW1zLnVuaS1ncmF6LmF0L2lpaWYvbzpnbS43NDk1L1JFQ1RPL2Z1bGwvZnVsbC8wL2RlZmF1bHQuanBnfHdhdGVybWFya1RleHQ9wqkgS2FybC1GcmFuemVucy1Vbml2ZXJzaXTDpHQgR3JhenxkZWZhdWx0SW1hZ2VVcmw9aHR0cDovL3d3dy5rdWx0dXJwb29sLmF0L3MvMTcyNC81LzIvXy9kb3dubG9hZC9yZXNvdXJjZXMvYXQudW1hLmt1bHR1cnBvb2wua3Vwby11aTpzdHlsZXMtZGVmYXVsdC1pY29ucy9pY29uLWltYWdlLmdpZg

Titel
Hans Pögl’s Gasthaus zum Stoffbauer, am Rosenberg bei Graz nächst Maria Grün.
Datierung
1924
Beschreibung
Blick zum Gasthaus Stoffbauer auf der Platte
Beitragende/r
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz
Genre/Stil/Thema
Postkarte
Kultur/Gebiet/Herkunft/Fundort
Graz; Velden am Wörthersee
Material/Medium/Technik
Papier
Abbildung/Inhalt/Thema
Gastronomie; Gasthaus;
Inventarnummer
ASK05_07495
Sammlung
Postkartensammlung
Rechte/Copyright
BY-NC-SA 4.0
Information über die Institution im Kulturpool

Karl-Franzens-Universität Graz
Objekt ist Teil von
Postkartensammlung, GrazMuseum
GrazMuseum Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities, Karl-Franzens-Universität Graz

https://de.wikipedia.org/wiki/Platte_(Graz)

Platte (Graz)

Platte 08
Deutsch: Blick vom Lichtensternweg in Fölling zur Platte, Graz-Mariatrost
Clemens Stockner, 2018

Die Platte ist eine 651 m ü. A. hohe Erhebung im Grazer Stadtgebiet.

Den Gipfel bildet ein etwa 1 ha großes Plateau, in dessen Mitte die Stephanienwarte, eine ehemalige Wetterstation steht. Heute befindet sich am Turm eine moderne Umwelt- und Luftgüte-Überwachungsanlage. Die Erhebung ist touristisch erschlossen und bietet ein Graz-Panorama von der Stephanienwarte.

Lage und Umgebung

Die Platte liegt im Stadtbezirk Mariatrost in der Katastralgemeinde Wenisbuch.

Sie erhebt sich rund 250 m über dem Tal des Mariatroster Baches und bildet zusammen mit dem nordwestlich angrenzenden Pfangberg ein kleines Massiv.

Nach Südwesten verläuft ein Hügelkamm weiter zu Rosenberg und Reinerkogel,

im Norden trennt der Taleinschnitt von Wenisbuch die Erhebung von Lineckberg und Hauenstein.

Im Südosten trennt die Rettenbachklamm die Platte vom Kogelberg.

Zufahrten mit dem Auto sind über den Hinteren Plattenweg bis zu einem kleinen Parkplatz beim 2. Plattenkreuz möglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man bis zur Warte hinauf.

Stephanienwarte

1839 errichtete man unter der Schirmherrschaft des Rechnungsrates Franz Göbel einen hölzernen Aussichtspavillon. Der Standort befand sich zum damaligen Zeitpunkt noch im Bezirk Graz-Umgebung. Entworfen hat die erste Warte auf der Platte Wenzel Heger. Sie verfiel in den Folgejahrzehnten trotz Renovierungsmaßnahmen komplett.[1]

Am 6. April 1880 erwarb der Steirische Gebirgsverein den Gipfel der Platte mitsamt einem Servitut, das einen freien Zugang zum Turm gewährt. Das Projekt von J. G. Wolf ging als Siegerprojekt aus sieben Einreichungen für den Neubau der Warte hervor. Sockel und Kanten sind aus vermauerten Bruchsteinen, die Seitenflächen mit roten Ziegelsteinen aufgefüllt.[1] Die 18 Meter[2] hohe Warte betritt man durch einen Torbogen: einem Erdgeschoss im Renaissance-Stil folgt das Mittelgeschoß mit neubarocken Stilelementen. Den Aussichtsbereich umläuft ein Eisengitter mit Ornamenten und auf vier Eisensäulen ruht das Blechdach.[3]

Nach der Grundsteinlegung im Juli 1880 fand am 19. September die Eröffnung der Stephanienwarte statt. In den 1950er Jahren sorgte ein Turmaufseher für Ordnung. 1968 erfolgte eine Renovierung und der Österreichische Versuchssenderverband benützte die Warte für seine Zwecke mit. 1972 erwarb die Alpenvereinssektion Graz ein großes Areal um die Stephanienwarte, um es vor Verbauung zu schützen.[3]
Ab 1977 war im Turm eine Funkleiteinrichtung des Landesfeuerwehrverbandes für den Katastrophenschutz installiert, die 1995 auf den Plabutsch verlegt wurde. 1979 erfolgte eine neuerliche Renovierung, ab 1989 kam eine Luftgüteüberwachungsstation hinzu, die 1991 für Ozonmessung erweitert wurde. Die Sektion Graz des Österreichischen Alpenvereins ist momentaner Besitzer der Stephanienwarte, die seit 2010 frei zugänglich ist.[4][5]

Literatur

Renate Kniely: Aussichtswarten um Graz. In: Historisches Jahrbuch der Stadt Graz. Band 38/39. Graz 2009. S. 413–457.
Einzelnachweise
• • Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 441.
• • Stephanienwarte/Platte auf outdooractive.com
• • Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 444.
• • Eröffnung der Stephanienwarte (Memento des Originals vom 7. April 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., graz.at vom 9. August 2010, abgerufen am 31. März 2014
• Kniely: Aussichtswarten um Graz, S. 445.

http://www.stoffbauer.com/home.html

Unbekannter Photograph – (Graz) Bauernhof in Wetzelsdorf an der Krottendorfer Strasse – 1912

„Bauernhof in Wetzelsdorf an der Krottendorfer Strasse – 1912“

Krottendorfer Strasse
Wetzelsdorf
8052Graz

https://goo.gl/maps/nUhNCkzFF9FduRpy7