Category Archives: Kulturerbe 2018

Unbekannter #Photograph – (#Stattegg #Graz) #Scheune beim #Auerhahnwirt in #Stattegg bei #Andritz – 1912

„Scheune beim Auerhahnwirt in Stattegg bei Andritz – 1912“

Stattegger Strasse
Graz-Andritz Stattegg

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Auszüge aus der alten Schulchronik Schulprofil der Volksschule KalkleitenDas sie grod die Kolkleitner Schul hob ́n erwählt,Wüßen ́s wuhl, daß beim Schöckel herum gor kluag is das Geld. Müß ́n die Kinder den ganzen Summa bloßfüßig gehen auf die Roan,man glongt holt nirgends hin mit an Togwerksloahn. War das a Freud, doss sie wohl ent größer nit sein kunnt. Dank enk ́s Gott meini Herrn! Schollt ́s aus der Eltern Mund. Den Donk sprechen enk aus olli Stoabrecher und Hulzknecht,Olli Kloakeuschler, denn solchen do monchen a schlecht,Olli Schuster und SchneiderEtc. und so weiter. Glück und Segen soll Euch geleiten immerdarUnd Ihr möget gedenken unser wieder nächstes Jahr. Zum Andenken an diese Feier wurde seitens der ,D ́ Oberlandler’ eine Gedenktafel in Kupfer der Schule überlassen:Kaiserjubiläum Und Christbaumfest 8. Dezember 1888 D ́ Oberlandler z ́ Graz“ Die Schulchronik von 1891 hat wenig Gutes zu berichten: „Leider war in diesem Winter der Schulbesuch, infolge des tiefen Schnees, ein sehr mangelhafter und es konnte das Lehrziel deshalb nicht erreicht werden.“ Im gleichen Jahr erfolgte auch die Trennung der stets losen Schulkooperation mit St. Veit. Am 10. Juni 1897 fand wiederum eine Wanderung, diesmal auf die Göstingerhütte und dann zum Stubenberghaus, statt. Für die Kinder gab es Suppe, Fleisch, Würstel, Käse, Gemüse und zum Trinken abermals Bier.Am 24. Juni 1897 wurde erstmals seit Bestand der Volksschule die Religionsprüfung im Schulhaus abgenommen, diesmal durch Hochwürden Stadtpfarrpropst Josef Frühwirt; zuvor war dies nur in der Pfarre St. Veit möglich.

20. Februar 1898: Im Gasthaus „Zum Auerhahn“ wurde eine Unterhaltungsveranstaltung organisiert, wobei der gesamte Reinerlös für die Suppenanstalt in Kalkleiten gespendet wurde

https://de.wikipedia.org/wiki/Stattegg

Stattegg

Stattegg ist eine Gemeinde mit 2950 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) in der Steiermark nördlich angrenzend an Graz, am Fuße des Schöckls.

Geschichte

Der Name Stattegg leitet sich vom Namen der Burg ab, die auf einem Hügel errichtet wurde. Die erste Silbe kommt von „sta“ (althochdeutsch: stehen), „eck/egg“” ist ein scharfer Geländewinkel (circa 120 Grad). Weil dort das ebene Land am Berg ansteht, wurde sie „Stadeck“ genannt.[2]

Im Mittelalter waren die Stadecker ein bedeutendes Ministerialengeschlecht (Diener des Landesfürsten). Ihr Stammsitz war die Burg Stadeck im heutigen Ortsteil Hub auf dem Hügel zwischen Huberwirt und Volksschule. Sie stellten einen Erzbischof von Salzburg (Erzbischof Ulrich I. von Stadeck, 26. Erzbischof von Salzburg, 1256–1265), einen Minnesänger, Rudolf von Stadegge und mehrere Landeshauptleute (Leutold von Stadeck (1255), Hartnid von Stadeck (1292–1299), Leutold von Stadeck (1362–1364), Hans von Stadeck (1396–1398)). Im Jahr 1400 sind sie mit dem Tod von Hans von Stadeck und dessen Sohn Leuthold ausgestorben.[2]
Seit 1951 wird der Stattegger Schlossberg von der Freiwilligen Feuerwehr Stattegg als Übungsgelände benützt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Andritz

Andritz

Andritz ist der 12. und flächenmäßig größte Grazer Stadtbezirk. Er liegt im Norden von Graz und besteht aus den alten Dörfern Oberandritz, Unterandritz und St. Veit sowie der Streusiedlung Neustift.

Geschichte

Das Gebiet des heutigen Bezirks Andritz war schon zur Römerzeit besiedelt. Ein Friedhof aus spätrömischer Zeit lag in Weinzödl.

Der Name Andritz wird 1265 erstmals urkundlich als “Endritz” erwähnt.

Der Ortsname stammt aus dem Slawischen (jendrica = „schnell fließendes Wasser“).

Viele Siedlungs- und Flurnamen sind hier slawischen Ursprungs: Gabriach (von Gabraw) alter Name für St. Veit, Weinitzen (von vinica); Zapuden, Schuritz, Glim und Rannach.[3]
Die alten Bauerndörfer änderten ihre Charakteristik, als 1852 Josef Körösi eine Eisengießerei und eine Maschinenfabrik ansiedelte (Maschinenfabrik Andritz AG, heute Andritz AG). 1913 folgte die Papierfabrik Kranz, die aus einer seit 1790 bestehenden Papiermühle hervorgeht. Diese wurde 1939 von der Industriellenfamilie Arland übernommen und hatte bis 1990 Bestand.

Auch Andritz wurde 1850 eine selbstständige Gemeinde, kam aber gemeinsam mit St. Veit und dem südlichen Teil von Weinitzen 1938 zu Graz. Mit der Eingemeindung wurde auch ein neuer Name eingeführt (Graz Nord). 1946 wurden durch einen Gemeinderatsbeschluss die heutigen Bezirksgrenzen und der heutige Name Andritz festgelegt.[4]

Geographie

Andritz liegt einseitig an der Mur, die die Grenze zum Nachbarbezirk Gösting bildet. Die nördliche Bezirksgrenze bzw. die Stadtgrenze verläuft durch den südlichen Teil des Grazer Berglandes. Höchste Erhebung im Bezirk ist der Lineckberg, der zugleich die höchste Erhebung der Stadt am linken Murufer bildet. Weitere bekannte Hügel sind der Admonter Kogel und der Reinerkogel.

Der Andritzbach fließt durch Andritz in die Mur. Er entspringt in der Nachbargemeinde Stattegg. Die dort gelegene Quelle Andritz-Ursprung wird wegen ihres Namens oft fälschlich als dessen Quelle genannt.

Der Riel-Teich (auch Rielteich geschrieben) und die angrenzenden Wiesenflächen an der Stattegger Straße sind Naturschutzgebiet. Der Schutz beruht darauf, dass die im Teich vorkommenden Tiere in ihrer Vielfalt einzigartig sind, es sind allein 49 Arten von Libellen gefunden worden. Das Naturschutzgebiet ist 11.734 m² groß.[5]

Bauwerke

die katholische Pfarrkirche St. Veit, 1226 erstmals erwähnt. Das heutige Gebäude wurde 1657 im Stil der Renaissance erbaut.
die katholische Kirche zur Heiligen Familie, ein moderner Kirchenneubau von 1960.
die Evangelische Johanneskirche, erbaut ab 1960.
das Schloss St. Gotthard, 1147 erstmals erwähnt, 1659 neu errichtet. Direkt daneben das St. Veiter Schlössl.
1669 entstand das Schlössl in der Baumgasse
die Kapelle St. Ulrich, an einer Quelle im Süden von Andritz, der seit alters her Heilkräfte zugeschrieben wurden. Nach einer Legende soll Graf Ulrich von Gösting durch ihr Wasser geheilt worden sein, worauf er am Ulrichsbrunnen eine kleine Gedenkstätte errichten ließ. 1689 wurde daraus die Kapelle St. Ulrich, die 1735 erweitert
wurde.
Wirtschaft
Andritz AG (früher Maschinenfabrik Andritz)
zahlreiche kleine Industriebetriebe
im Westen eine große Anzahl an Einkaufsmöglichkeiten
einige landwirtschaftliche Flächen
Pferdezucht und Reitställe
Verkehr
Die Linien 4 und 5 der Straßenbahn Graz führen nach Andritz. Dort fahren auch die Buslinien 41, 45, 47, 52, und 53.
Die Weinzöttlbrücke ist eine kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke und führt über die Mur nach Gösting.
Sport
In Andritz befindet sich das Sportzentrum Graz-Weinzödl, in dem der Traditionsklub GAK seine Heimspiele austrägt. Zudem ist in Andritz der lokale SV Andritz beheimatet. Seit 2006 gibt es auch einen lokalen Basketball-Verein namens Pommes de Terre.
Kultur
Musikalisch ist der Musikverein St.Veit – Andritz – Stattegg ein fixer Bestandteil bei Festivitäten und Veranstaltungen, die in Andritz stattfinden.
Um den Schulbeginn Anfang September findet seit 1998 alljährlich (mit Ausnahme 2016)[6] das „Andritzer Flohmarktfest“ rund um den Hauptplatz statt, organisiert vom 1997 gegründeten Verein „Wir Andritzer“, einer Plattform lokaler Unternehmer.[7]
Weblinks

Commons: Andritz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website Graz-Andritz
Einzelnachweise
• • Zahlen + Fakten: Bevölkerung, Bezirke, Wirtschaft, Geografie auf graz.at.
• • Bezirksräte im Bezirk Andritz auf graz.at (Memento des Originals vom 13. März 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
• • Gerhard Michael Dienes: Andritz und seine Geschichte, Graz 1984.
• • BIG – Bürger-Information Graz, 16. Mai 2002, S. 1.
• • Verordnung des Bürgermeisters vom 17. September 1979 in der Fassung vom 15. September 2011, Zl. 029959/2011/0003. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark, 209. Jahrgang 2013. 19. Stück, ausgegeben 10. Mai 2013. ZDB-ID 1291268-2 S. 249–251.
• • Absage Wir Andritzer Flohmarktfest (2016) (Memento vom 16. August 2016 im Internet Archive)
http://www.wirandritzer.at/ Website des Vereins Wir Andritzer, Bericht vom Flohmarktfest am 7. September 2014, abgerufen am 29. Oktober 2014

Unbekannter Photograph – (Graz) Stadel in der Raach bei Judendorf – 1912

„Stadel in der Raach bei Judendorf – 1912“

Raach
Gösting
8051 Graz

https://goo.gl/maps/V2SMrmvoHwq63MuSA

https://goo.gl/maps/k2V2ktDUUUxkMcAo6

https://de.wikipedia.org/wiki/Raach_(Graz)

Raach

Raach Graz 2016
Deutsch: Blick vom Jungfernsprung auf die Murenge bei Raach (Graz)
Clemens Stockner, 2016

Raach ist ein Ortsteil des Bezirks Gösting der steirischen Landeshauptstadt Graz. Der Ort bildet die nördlichste Grazer Siedlung am rechten Murufer und hat 420 Einwohner (Stand: 2013).[1]
Geographie

Raach liegt auf rund 375 m ü. A. im Mittleren Murtal, einem epigenetischem Durchbruchstal, im Bezirk Gösting. Es bildet die nördlichste Siedlung am rechten Murufer und somit der westlichen Grazer Stadthälfte.

Im Westen und Süden wird der Ort vom Raacher Kogel und vom Göstinger Ruinenberg (696 m) überragt, was die effektiv mögliche Sonnenscheindauer bedeutend einschränkt.

Die Erhebungen sind aus devonischen Kalken und Dolomiten aufgebaut und gehören zum Grazer Paläozoikum.

Der Prallhang der Raachleiten ist durch mehrere kleine Gräben gegliedert, die im Übergang zum Talboden jeweils flache Kegel ausgebildet haben. Diese vereinigen sich zu einer Hangfußschleppe aus Löss und Hangschutt, auf der die Siedlung Raach Platz findet.[2] Im Hangschutt entspringen zwei Karstquellen, die Wasserversorgung des Ortes zusammen mit einem Brunnen sichern.[3] Nach wie vor ist Raach nicht an das Wassernetz der Stadt Graz angeschlossen.

Klimatopisch befinden sich Raach und die Raachleiten in der Zone des nächtlichen Murtalabwindes. Am südlichen Ortsende, das von defizitärer Besonnung geprägt ist, kann es bereits zu Düseneffekten kommen.[4]

Geschichte

Raach war slawisches Siedlungsgebiet und wurde ab 1486/87 Am Rachperg (später Rach, siehe z. B. Franziszeischer Kataster) genannt.

Bis ins 20. Jahrhundert gehörte die damals landwirtschaftlich dominierte Ortschaft zur Pfarre Gratwein[5] und fiel anschließend an die Gemeinde Gösting, die 1938 nach Graz eingemeindet wurde.

Aufgrund der Nähe zum Murufer kam es in der Vergangenheit oft zu großflächigen Überschwemmungen, so etwa im Jahr 1938.[5]

1945 kam es zur Errichtung einer Barackenkirche, die 1964 als Christkönigskirche in modernem Baustil eingeweiht wurde.[6]

Nach dem Zweiten Weltkrieg fand man in Raach zwei Gräber mit jeweils zwei Toten. Es handelte sich um ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter, die im Zuge eines Todesmarsches von Graz in den Gau Oberdonau ermordet worden waren.[7] 1951 wurde ein ortseigenes Kriegerdenkmal errichtet. In der Folge gründete sich der Kameradschaftsbund Raach-Gösting, den laut eigenen Angaben 25 Prozent der Ortsbevölkerung unterstützen.[8]

Wirtschaft und Infrastruktur

Aufgrund seiner topographischen Lage wirkt Raach nicht wie ein Teil von Graz und wird oft für einen Teil von Judendorf-Straßengel gehalten.[1] Im Ort befinden sich neben der Kirche, eine Volksschule und eine Hundeschule sowie ein Eisstockverein (ESV Raach).[9] Abgesehen von ein paar Kleinbetrieben handelt es sich größtenteils um eine Wohnsiedlung mit eingeschränkter Funktionalität. Der Flächenwidmungsplan 4.0 der Stadt Graz weist neben landwirtschaftlichen Flächen und Gewerbegebiet im Norden noch einige freie Baugrundstücke aus.[10][11]
Verkehrstechnisch ist Raach über die L302 erreichbar, die Graz-Gösting und Judendorf miteinander verbindet. Über sie führen die Buslinien der Verbund Linie 120, 121 sowie 131. Die Pyhrn Autobahn (A 9) tangiert den Ort ostseitig, die hier gelegenen Zu- und Abfahrten sind jedoch auf den Grazer Verkehr ausgerichtet und für Raach unerheblich. Südöstlich des Ortszentrums liegt das Nordportal des Plabutschtunnels, unmittelbar darüber thronen zwei auffällige Lüftungsbauten aus Sicht- und Spritzbeton von Architekt Eilfried Huth, die aufgrund ihres Aussehens auch Grüne Elefanten genannt werden.[5] Am nördlichen Ortsende befindet sich die Straßenmeisterei Graz-Nord. Ebenfalls ostseitig am Ort vorbei verläuft die Trasse der Eisenbahn Richtung Bruck an der Mur. Eine Initiative für eine S-Bahn-Station scheiterte 2013 seitens der ÖBB aufgrund zu geringen Kundenpotenzials.[1][12]
Durch Raach führt die rechtsufrige Variante des Murradweges, die auch für Mopeds freigegeben ist. Aufgrund des Verlaufs unter dem Jungfernsprung war diese bis zur Errichtung von Fangnetzen im Jahr 2005 durch Steinschläge gefährdet.[13]

Weblinks

Commons: Raach (Graz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

• • Robert Preis: Raach wünscht sich S-Bahn. Kleine Zeitung, 20. Juni 2013, abgerufen am 9. Mai 2016.
• • Herbert Paschinger: Steiermark. Steirisches Randgebirge, Grazer Bergland, Steirisches Riedelland. Sammlung Geographischer Führer Band 10. Gebrüder Borntraeger, Berlin-Stuttgart 1974, S. 116, ISBN 3-443-16006-9.
• • J. G. Haditsch: Bericht über eine hydrogeologische Aufnahme des Steinkogel-Frauenkogelzuges nordwestlich von Graz. In: Steirische Beiträge zur Hydrogeologie, Heft 15/16, Graz 1964, S. 161, ISSN 0376-4826.
• • Reinhold Lazar, Wolfgang Sulzer & Katharina Kern: Klimatopkarte Graz. (Nicht mehr online verfügbar.) Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz, archiviert vom Original am 12. Mai 2016; abgerufen am 12. Mai 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
• • Karl Albrecht Kubinzky & Astrid Wentner: Grazer Straßennamen. Herkunft und Bedeutung. Leykam, 3. Auflage, Graz 2009, S. 358, ISBN 978-3-7011-7669-4.
• • Geschichte der Pfarre St. Anna Gösting. Pfarre Graz-Gösting, abgerufen am 10. Mai 2016.
• • Eleonore Lappin-Eppel: Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Österreich 1944/45. Arbeitseinsatz – Todesmärsche – Folgen. LIT Verlag, Wien 2010, S. 417, ISBN 978-3-643-50195-0.
• • Kameradschaftsbund Raach-Gösting: Ein Ortsverband stellt sich vor. ÖKB Raach-Gösting, abgerufen am 10. Mai 2016.
• • ESV Raach. Stocksportanlage ESV Raach Raach-Gösting, abgerufen am 24. Januar 2018.
• • 4.0 Flächenwidmungsplan – Entwurfsauflage. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Graz, archiviert vom Original am 12. Mai 2016; abgerufen am 10. Mai 2016. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
• • Wohnbaugrundstücke Gösting – Raach. Stadt Graz, abgerufen am 10. Mai 2016.
• • Bürgerinnen von Graz-Raach fordern S-Bahn-Anbindung. KPÖ Graz, 10. Juni 2013, abgerufen am 10. Mai 2016.
• Baustellen in Graz, Stand: 19. April 2005. (Nicht mehr online verfügbar.) Stadt Graz, 19. April 2005, archiviert vom Original am 15. Juli 2006; abgerufen am 10. Mai 2016.

https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6sting

Gösting

080 Ruine Gösting mit der Weinzierlbrücke - bei Graz - drawing. Wonsidler, Lith. v. Folwarczni - J.F.Kaiser Lithografirte Ansichten der Steiermark 1830
J. F. Kaiser – lithographirte Ansichten der Steyermärkischen Städte, Märkte und Schlösser, Graz 1824-1833
Published by J. F. Kaiser, Graz, Scan and postprocessing by Hubertl

Gösting ist der 13. Stadtbezirk von Graz. Es liegt im Nordwesten der Stadt zwischen Mur und Plabutsch beziehungsweise dem Höhenzug nördlich davon, der von der Burgruine Gösting gekrönt wird.

Geschichte

Der Ortsname Gösting stammt entweder von slawisch gostinca – „Herberge“ – oder von gozd – „Bergwald“.

Bereits vor dem Jahr 1138 wurden vom Aribonen Swiker von Gösting die Burg am heutigen Göstinger Ruinenberg, früher auch Annenberg, und das Dorf Gösting gegründet.

Um 1430 bestand das Dorf aus 33 Bauernhöfen und einigen Handwerkern, darunter auch zwei Müllern im heute noch so benannten Müllerviertel und am Thalbach.

1707 wurden Burg und Herrschaft von den Grafen Attems erworben. Durch einen Brand aufgrund eines Blitzschlages im Jahr 1723 fast vollständig zerstört, verfiel die Burg bereits im 18. Jahrhundert zunehmend.

Von 1850 bis 1938 war Gösting eine eigene Gemeinde, die von Gemeindevorstehern und ab 1919 von Bürgermeistern geleitet wurde. Einige Straßennamen erinnern noch an deren Namen, etwa Franz Weixelbaum oder Josef Pock.

1931 erhielt Gösting das Marktrecht,

1938 wurde es zu einem Teil von Graz und bildet seit 1946 den 13. Stadtbezirk der Landeshauptstadt Graz, zu dem auch die weiter nördlich gelegene Siedlung Raach gehört, die in ihrer heutigen Form seit den 1940er-Jahren auf ehemaligem Weideland entstanden ist.
Wirtschaft, Schulen, Verkehr

Einige Industriebetriebe, die sich entlang des Grazer Frachtenbahnhofs angesiedelt haben

Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde an den Berghängen Wein angebaut. Bis zum beginnenden 21. Jahrhundert zeugte davon nur noch die Sektkellerei Brüder Kleinoscheg. Bis 2013 ließ nur mehr der Straßenname Weinbergweg die frühere Nutzung erahnen, seither gibt es wieder einen ersten Versuch dort Wein anzubauen, bislang allerdings im sehr kleinen Rahmen.

Große Waldflächen am Plabutsch und am Ruinenberg

Höhere Technische Bundeslehranstalt BULME (seit 1920 an der heutigen Stelle)
Nordportal des Plabutschtunnels der Pyhrn Autobahn (eröffnet 1987)
Buslinien 40, 48, 52 und 85. Von 1901 bis in die 1950er Jahre führte auch eine Straßenbahnlinie vom Grazer Zentrum nach Gösting; ebenso gab es eine Haltestelle der Südbahnstrecke Bruck an der Mur – Graz.
Der bezirksansässige Sportverein heißt ASV Gösting, deren Fußballmannschaft spielt in der Gebietsliga Mitte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Gösting

Bauwerke

Burgruine Gösting: Nach dem Brand 1723 verfiel die Burg immer mehr. Heute stehen nur noch die Burgkapelle und der Bergfried sowie einige Mauerreste. Im Turm ist ein kleines Museum und eine Taverne eingerichtet, außerdem bietet sich von dort ein weiter Blick über das Grazer Becken und das oststeirische Hügelland. Die Ruine ist nur zu Fuß erreichbar.
Schloss Gösting: Am Schlossplatz am Fuß des Burgbergs. Schlichtes Barockschloss der Grafen Attems; heute in Privatbesitz.
Das Plabutscherschlössel
Kirche St. Anna im ehemaligen Brauhaus der aufgelassenen Außenstelle der Brauerei Puntigam.

Natur

Jungfernsprung: Der sagenumwobene Dolomitfelsen nahe der Burgruine ist ein beliebter Aussichtspunkt über dem Murtal. Auf den Flanken gedeihen zahlreiche Blumenarten, der Aurikelbestand bildet einen Geschützten Landschaftsteil.
Weblinks

Einzelnachweise
• • Zahlen + Fakten: Bevölkerung, Bezirke, Wirtschaft, Geografie auf graz.at.
https://www.graz.at/cms/beitrag/10068426/7769549/Bezirksvertretung_Goesting.html

#Albin #Dittmann in #Graz, #Wäschergasse 646, heute #Raimundgasse, um 1865 – #Lotte Baronin #Roszner, geborene Gräfin #Zichy

“A. Dittmann”
“A. DITTMANN
Wäschergasse No. 646
am Ausgang der
Mandellstrasse
in
GRAZ”
“Lotte Baronin Roszner,
berbore Gräfin Zichy””

Mag. Ingrid Moschik – Spurensicherung “IM NAMEN DER REPUBLIK”